Elena Nef
“Demokratie ist kein Zustand, Demokratie ist ein Prozess.” (Helmut Schmidt)
Diesen Prozess mit all seinen Vorteilen und Herausforderungen mitzugestalten und die Menschen anzuregen, sich an demokratischen Entwicklungen zu beteiligen und die Zukunft eigenständig sowie demokratisch zu gestalten, macht einen großen Reiz meiner Arbeit aus. Als gebürtige Berlinerin war ich nach dem Abschluss meines Politikstudiums (Universität Potsdam) über 10 Jahre im europäischen Ausland tätig, wodurch ich viel Erfahrung in der internationalen Kommunikation und Zusammenarbeit sammeln konnte. Bis heute bereitet es mir große Freude, mit Menschen aus aller Welt zusammenzuarbeiten, in verschiedenen Sprachen zu kommunizieren und besondere Dynamiken zu erleben, die in internationalen Teams entstehen.
Meine langjährige Tätigkeit im Bildungsbereich und als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache sowie andere Fremdsprachen hat es mir ermöglicht, Themen wie demokratische Meinungsbildung, soziales Miteinander, Diversität und Interkulturalität in meinen Berufsalltag zu integrieren. Hierbei bin ich auf Menschen getroffen, die unterschiedliche Erfahrungen, Prägungen und vielseitige Migrationsgeschichten mit sich bringen. Ich habe erlebt, dass Sprache ein wesentlicher Schlüssel für gesellschaftliche und demokratische Teilhabe ist, den wir weiter fördern müssen.
Meine britische Lehrqualifikation (PGCE – Universität Portsmouth) hat mir für die Tätigkeit als Lehrkraft und Dozentin die nötigen didaktischen Grundlagen gegeben. Seit 2023 bin ich wieder in Deutschland und habe in Hameln und der Weserregion einen neuen Wohnort gefunden, in dem ich mich mit meiner Familie wohlfühle.
Seither bin ich als freiberufliche Dozentin im Bereich Demokratieförderung tätig und leite Veranstaltungen mit verschiedenen Schwerpunkten, um Demokratiekompetenz und demokratische Beteiligung zu stärken. Hierbei arbeite ich besonders mit jungen Menschen und versuche ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass ihre Ansichten wichtig sind und sie gehört werden.
Jeder und jedem eine Stimme zu geben, ist ein wichtiges Merkmal der Demokratie, das für Jugendliche erlebbar sein muss. Wir müssen Politik sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen greifbar machen, um auch in Zukunft junge Generationen für die Demokratie zu begeistern.Denn nur so bleibt unsere Demokratie offen und in Bewegung und wird zu keinem starren Zustand.