
Kluge Köpfe für eine starke Weserregion.
Bildung ist der zentrale Motor der wirtschaftlichen Stärke der Weserregion. Sie sichert Fachkräfte, fördert Innovationen und steigert die Produktivität, zugleich befähigt sie Menschen und Unternehmen, den Strukturwandel aktiv zu gestalten. Schulen, Berufsschulen, Hochschulen und Ausbildungsbetriebe bilden die Arbeitskräfte aus, die die Region heute und morgen braucht. Ein gutes Bildungsangebot macht die Weserregion zudem attraktiv für Fachkräfte, Familien und Investoren und trägt so direkt zum wirtschaftlichen Wachstum bei.
Gleichzeitig steht Deutschland international unter Druck: Die PISA-Studie 2022 zeigte historische Tiefstände in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften. Bildungserfolg hängt noch stark von sozialer Herkunft, Milieu und Deutschkenntnissen ab. Hinzu kommen Lehrermangel, Unterrichtsausfälle, veraltete Infrastruktur, vergleichsweise schwache Digitalisierung und unzureichende Förderung von Zuwandererkindern sowie leistungsschwächeren Schülern. Rund 7 % der Schulabgänger verlassen die Schule ohne Abschluss.
Stärken bestehen im dualen Ausbildungssystem und Investitionen in MINT- und Geistesfächer, die Fachkräfte für zukunftsrelevante Technologien fördern. Dennoch bewerten Anfang 2024 über die Hälfte der Bevölkerung das Bildungssystem als „eher schlecht“, und die Kultusministerkonferenz warnt vor „ernstzunehmenden Signalen“. Für die regionale Wirtschaft gilt: Bildung konsequent fördern – von der frühkindlichen Förderung bis zur Weiterbildung – um die Weserregion attraktiv, anpassungsfähig und wettbewerbsfähig zu halten.
