
Foto: Joel Candelario Cruz
Joel Candelario Cruz wurde 1975 in Manila als Sohn eines philippinischen Diplomaten geboren und wuchs seit seinem fünften Lebensjahr in Deutschland auf. Er blickt auf über 25 Jahre Erfahrung in Interessengruppen, Politik und Beratung auf höchster staatlicher Ebene zurück. Seine Sozialisation im Berliner Bezirk Zehlendorf vereint internationale Prägung mit deutscher Bildungs- und Gesellschaftserfahrung – ein Fundament, das sein späteres Wirken als Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nachhaltig geprägt hat.
Nach einer Ausbildung zum Marketingkaufmann bei MV Group in Wetzlar (Hessen) und einem Kommunikationsstudium an der L4-Akademie für Kommunikation in Berlin begann Cruz seine berufliche Laufbahn in der Redaktion beim Verlag Der Tagesspiegel. Anschließend absolvierte er ein Volontariat im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Früh verband er strategische Kommunikationskompetenz mit gesellschaftspolitischen Verständnis. In der Folge übernahm er leitende Funktionen in Medienunternehmen und Verlagen sowie in diplomatischen Netzwerken, Public-Affairs-Agenturen und Thinktanks in Berlin. Darüber hinaus gründete er mehrere Start-ups im Bereich Stadt- und Onlinemagazine und gründete zahlreiche gemeinnützige Vereine mit den Schwerpunkten Integration, Migration und Diversity.
Zudem konzipierte und realisierte er Wirtschaftskonferenzen, Dialoge, Integrations- und Demokratieprojekte, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung, der IHK Berlin, der Handwerkskammer Berlin, dem Berliner Senat, der Bundesregierung sowie mit Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Unternehmerverbänden.
Sein Wirken ist geprägt von institutioneller Verantwortung und strategischem Einfluss. Er engagierte sich im Vorstand regionaler und bundesweiter Unternehmerverbände, wirkte in Facharbeitskreisen des Berliner Senat mit und beriet Ausschüsse des Deutschen Bundestages sowie der Bundesregierung. Dabei verband er ökonomische Expertise mit gesellschaftspolitischem Gestaltungsanspruch.
Als Gründungspräsident des VMW – Verband der Migrantenwirtschaft e.V. etablierte Cruz einen bundesweit beachteten Arbeitgeberverband für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationsgeschichte. Unter seiner Führung entwickelte sich der Verband zu einer anerkannten Stimme der Unternehmer mit Einwanderungsbiografien in Deutschland. Für den Beirat gewann er Persönlichkeiten wie die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU, *17.02.1937 – † 01.02.2026), Cem Özdemir (Grünen), Christian Lindner (FDP), Aydan Özoguz (SPD) sowie Bundespräsident a.D. Christian Wulff (CDU) als Ehrenmitglied. Diese parteiübergreifende Verankerung unterstreicht seinen integrativen Führungsstil und seine Fähigkeit, tragfähige Allianzen über politische Grenzen hinweg zu schmieden.
Als Mentor der von EDEKA, Coca-Cola und Mercedes-Benz geförderten Deutschlandstiftung Integration wirkte Cruz an Initiativen mit, deren Schirmherrschaft unter anderem Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel (CDU) übernahm. Darüber hinaus war er Mitglied im Expertengremium des von der Bertelsmann Stiftung geförderten Projekts Vielfaltfinder sowie Jurymitglied des von der Sparkasse, ZDF, Porsche und Frankfurter Allgemeine ins Leben gerufene Deutscher Gründerpreis. Seine Beratungstätigkeiten im Bundeskanzleramt, im Bundeswirtschaftsministerium und in zahlreichen Organisationen, NGO’s und Institutionen sowie Stiftungen zeugen von hoher fachlicher Anerkennung und politischer Vertrauenswürdigkeit.
Seit 2021 lebt Joel Candelario Cruz in Hameln. Dort übernahm er Verantwortung als Beiratsmitglied und wurde im November 2025 zum Vorsitzenden des Migrationsrates des Landkreis Hameln-Pyrmont gewählt. Im Sommer 2025 folgte die Gründung des Weserwirtschaftsforum – eine gemeinnütziger Denkverein (Think Tank) für gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, Organisationen und engagierten Persönlichkeiten zur strategischen Verbesserung der offiziellen Weserregion mit über 17 Millionen Einwohnern ,109 Landkreisen und 7 Bundesländern. Im Dialog mit Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen trägt er dazu bei, unterschiedliche Perspektiven und Chancen zu verbinden und den demokratischen Dialog über zentrale gesellschafts- und wirtschaftspolitische Themen zu fördern.
Meilensteine
2025
Gründungsvorsitzender des Weserwirtschaftsforum e.V. (WWF)
Das Weserwirtschaftsforum, das sich der Verbesserung des Zustands der offiziellen Weserregion verschrieben hat, ist die regionale Organisation über Landkreisgrenzen hinweg für öffentlich-private Zusammenarbeit. Das Forum bringt engagierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um regionale und branchenspezifische Agenden zu gestalten. Das junge Weserwirtschaftsforum befindet sich auf dem Weg eine führende Multi-Stakeholder-Organisation der offiziellen Weserregion zu werden.
2025
Vorsitzender des Migrationsrates des Landkreises Hameln-Pyrmont
Der Migrationsrat Hameln-Pyrmont ist eine offizielle Interessenvertretung für Einwohner mit Einwanderungsbiografien. Der Rat wirkt an der kommunalpolitischen Willensbildung im Landkreis Hameln-Pyrmont mit, berät Politik sowie Verwaltung in Integrationsfragen und setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein.
Gründungsvorsitzender des Unternehmerverbandes der Migrantenwirtschaft e.V. (VMW)
Der VMW – Verband der Migrantenwirtschaft, Ethnische Unternehmer und Ausländische Arbeitgeber e.V. ist eine freiwillige, parteipolitisch neutrale und unabhängige Interessenvertretung für Unternehmen, Fach- und Führungskräfte mit Migrationshintergrund in Deutschland. Für den politischen Beirat gewann er Persönlichkeiten wie die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU, *17.02.1937 – † 01.02.2026), Cem Özdemir (Grünen und seit Mai 2026 Ministerpräsident von Baden-Württemberg), Christian Lindner (FDP, Bundesfinanzminister a.D.), Aydan Özoguz (SPD, Staatsministerin a.D. und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D.) sowie Bundespräsident a.D. Christian Wulff (CDU).
2012 – 2016

Mitglied des Integrationsgipfels der Bundesregierung
Der Deutsche Integrationsgipfel der Bundesregierung ist eine zentrale Konferenzreihe im Bundeskanzleramt in Berlin. Seit Juli 2006 bringt sie Vertreter aus Politik, Migrantenorganisationen, Gewerkschaften, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Sport zusammen. Ziel ist es, Herausforderungen der Integration zu diskutieren und die gleichberechtigte gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe aller Menschen in Deutschland zu stärken. Joel Cruz setzte beim Integrationsgipfel einen wichtigen Impuls, Integration und Einwanderung stärker aus einer wirtschaftlichen Perspektive zu betrachten. Dabei rückte er die Potenziale von Zuwanderung für Arbeitsmarkt, Unternehmen, Fachkräftesicherung und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland in den Mittelpunkt.
2012 – 2016
Einberufener Berater in den Gremien
- der Bundesregierung
- des Bundeskanzleramtes
- die Bundesbeauftragte bzw. Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- des Deutschen Bundestages
- des Berliner Senats
- des Beauftragten für Integration des Berliner Senats
- Philippinische Botschaft
- Der Mittelstand, BVMW e.V.
- IHK – Industrie- und Handelskammer Berlin
- Handwerkskammer Berlin
- UVB – Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg e.V.
- Vielfaltfinder. Neue Deutsche Organisationen –
das postmigrantische netzwerk e.V. - Migrationsrat Berlin
2010 – 2015
Mitglied bei den Freien Demokraten, FDP
- Landesvorstand als Sprecher für Integration, Einwanderung und ethnische Ökonomie
- Stellv. Vorsitzender des Fachausschusses Integration
- Mitglied im Bundesfachausschuss Integration
2005 – 2010
Mitglied bei den Jungen Liberalen (JuLis)
- Landesvorstand, Sprecher für Integration, Einwanderung und ethnische Ökonomie
- Chefredakteur des Verbandsmagazins (Juliversum)
- Stellv. Bezirksvorsitzender Berlin-Zehlendorf
2008 – 2012
Pressesprecher
Deutsch-Philippinische Gemeinde in Berlin
2007
Gründungsvorsitzender Asiatisch-Deutscher Unternehmerkreis
Berlin-Brandenburg e.V. (ADU)
Der Asiatisch-Deutscher Unternehmerkreis Berlin-Brandenburg e.V. ist eine freiwillige, parteipolitisch neutrale und unabhängige Interessenvertretung für Unternehmen, Fach- und Führungskräfte mit asiatischen Migrationshintergrund.
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