
(v.l.n.r.) Niedersächsischer Ministerpräsident Olaf Lies, Bundesverdienstkreuzträgerin und Kuratoriumsmitglied Virginie Kamche, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Christine Arbogast – Zu Gast beim Wesewirtschaftsforum.
Was 2025 in Hameln als lockeres Treffen engagierter Menschen mit Visionen und einem positiven Mindset begann, entwickelt sich nun zu einem dynamischen, sinnstiftenden Verein, der den Anspruch hat, die Zukunft im Geiste des demokratischen Staatswesens in der Weserregion aktiv zu gestalten.
Ideen gibt es viele, Impulse kann jeder setzen – doch entscheidend ist nicht das Denken, sondern das Tun, das Machen, das positive Mindset. Die Zukunft entsteht dort, wo aus Überzeugung Bewegung und Ideen Wirklichkeit werden, wo Menschen den Mut aufbringen, den ersten Schritt zu gehen. Denn Wandel ist kein Zufall. Wo Leerstand entsteht, wo junge Menschen gehen, wo Betriebe schließen und finanzielle Spielräume zunehmend enger werden, dort wirken nicht einzelne Ereignisse, sondern gewachsene Strukturen, fehlende Weitsicht und Entscheidungen, die zu lange an der Vergangenheit festgehalten haben – das alles hat starken Einfluss auf die Zukunfts- und Demokratiefähigkeit eines Landes, einer Region.
Doch genau darin liegt auch die Chance: Demokratie und Zukunft vor Ort sind gestaltbar. Sie entsteht dort, wo Menschen bereit sind, alte Muster zu verlassen und neue Wege konsequent zu denken und zu gehen. Wo Unternehmen, Institutionen und Menschen nicht verwalten, was ist, sondern erschaffen, was sein kann. Wo nicht Herkunft oder Vergangenheit den Blick bestimmen, sondern die gemeinsame Frage nach dem Wohin in die Zukunft.
Die Zukunft der Weserregion wird von denen geprägt sein, die nicht warten, sondern handeln. Von Menschen mit Visionen, die bereit sind, im demokratischen Staatswesen Verantwortung zu übernehmen und ihre Heimatregion nicht als gegeben hinnehmen, sondern als Herausforderung mit einer klaren Zukunftsvision begreifen. Menschen, für die Sätze wie „Das geht nicht“ oder „Das haben wir schon immer so gemacht“ keine Grenze darstellen, sondern Antrieb und Motivation Neues zu wagen und zu denken. Es geht um einen neuen positiven Mindset des Miteinanders, getragen von Freiheit, Demokratie, Offenheit und dem festen Willen, Entwicklung und Fortschritt nicht nur zu diskutieren, sondern Wirklichkeit werden zu lassen.
Freiheit und Demokratie bilden die Grundlage für Neues. Rechtsstaatlichkeit und die freiheitlich-demokratischen Prinzipien auf allen Ebenen von Politik, Wirtschaft und unserer Gesellschaft schaffen das Fundament für Ideen, Fortschritt und Wandel.
Der eigentliche Wandel beginnt dabei nicht in Programmen oder Institutionen, sondern im Menschen selbst – in der Bereitschaft, sich zu verändern, neu zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Wenn dieser Schritt gelingt, kann aus der Weserregion, die Herausforderungen kennt, eine Region werden, die Zukunft gestaltet. So beginnt ein neues Kapitel für die Weserregion – nicht als Idee, sondern als gemeinsames Handeln in eine erfolgreiche Zukunft – für die Menschen, für unsere Kinder und nachfolgende Generationen.