
Corporate Democratic
Responsibility
Das Weserwirtschaftsforum widmet sich dem aktuellen wie zukunftsweisenden Thema Corporate Democratic Responsibility (CDR). Zahlreiche Mitglieder und Partner des Forums haben Corporate Social Responsibility (CSR) sowie Environmental, Social and Governance (ESG) bereits fest in ihrer Unternehmenskultur als Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung verankert. In der öffentlichen Debatte sowie in der Unternehmensführung gewinnt jedoch zunehmend auch das Konzept der Corporate Democratic Responsibility (CDR) beziehungsweise der Corporate Political Responsibility (CPR), das insbesondere im angelsächsischen Raum – etwa in den USA, Kanada und Großbritannien – verbreitet ist, an Bedeutung.
Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung, extremistischer Tendenzen und demokratiegefährdender Entwicklungen wächst in Deutschland die Erkenntnis, dass Unternehmen, Organisationen und Institutionen eine wichtige Mitverantwortung für den Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Marktwirtschaft tragen. Unternehmen und Arbeitgeber, die sich frühzeitig dem Zukunftsthema Corporate Democratic Responsibility (CDR) widmen, positionieren sich als verantwortungsbewusste Vorreiter. Sie stärken ihre gesellschaftliche Wirkung, ihre Arbeitgeberattraktivität und leisten einen aktiven Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Demokratie, Wirtschaft und Gesellschaft.
Während Corporate Political Responsibility in den USA häufig im Zusammenhang mit politischer Spendenpraxis und Lobbying betrachtet wird, richtet sich der Fokus im hiesigen Verständnis sowie im Weserwirtschaftsforum auf den Beitrag von Corporate Democratic Responsibility (CDR) zur Stabilisierung und Stärkung demokratischer Strukturen. CDR versteht sich dabei als Ausdruck der Verantwortung von Unternehmen, Organisationen und Institutionen gegenüber der demokratischen Grundordnung und ihren tragenden Prinzipien. Sie bildet ein wesentliches Fundament für gesellschaftlichen Zusammenhalt, rechtsstaatliche Grundprinzipien und die Soziale Marktwirtschaft, zu deren Bewahrung und Weiterentwicklung Unternehmen im demokratischen Gemeinwesen in besonderer Weise mitverantwortlich sind.
Aus diesen Gründen ist es von zentraler Bedeutung, dass sich auch Unternehmen aktiv am demokratischen Diskurs beteiligen und zur Stärkung demokratischer Strukturen beitragen, da Demokratien in der Regel verlässliche Rahmenbedingungen für langfristiges und stabiles Wirtschaftswachstum bieten. Demokratie und Wirtschaft wirken dabei als wechselseitige Korrektive: Während demokratische Ordnungen die institutionellen und rechtlichen Voraussetzungen für wirtschaftliche Stabilität schaffen, leistet die Wirtschaft ihrerseits einen Beitrag zur Stabilität und Zukunftsfähigkeit demokratischer Systeme.
Das Weserwirtschaftsforum macht das freiheitlich-demokratische Engagement und den CDR-Beitrag seiner Mitglieder und Partner durch seine Aktivitäten, Projekte und Programme sichtbar.Im Weserwirtschaftsforum setzen Mitglieder und Partner ein klares Zeichen für Freiheit und Demokratie. Diese Werte basieren auf gesellschaftlicher Verantwortung, einer klaren Geisteshaltung, freiem Denken und kontinuierlichem Engagement. Mit Corporate Democratic Responsibility (CDR) sind das Weserwirtschaftsforum sowie seine Mitglieder und Partner ihrer Zeit voraus. – Forward democracy together.

