
Viele Mitglieder und Partner des Weserwirtschaftsforums haben Corporate Social Responsibility (CSR) sowie Environmental, Social and Governance (ESG) bereits fest in ihrer Unternehmenskultur verankert. In der aktuellen öffentlichen Debatte und in der Unternehmensführung gewinnt jedoch zunehmend auch das Konzept der Corporate Democratic Responsibility (CDR) beziehungsweise der Corporate Political Responsibility (CPR) an Bedeutung. Insbesondere in Deutschland rückt dabei – vor dem Hintergrund von gesellschaftlicher Polarisierung, Extremismus und demokratiegefährdenden Tendenzen – stärker in den Fokus, dass Unternehmen eine aktive Verantwortung für den Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung tragen.
Anders als in den USA, wo Corporate Political Responsibility häufig im Zusammenhang mit politischer Spendentätigkeit oder Lobbyarbeit diskutiert wird, steht hierzulande der Beitrag von Unternehmen zur Stabilisierung und Stärkung demokratischer Strukturen und damit auch der Sozialen Marktwirtschaft im Vordergrund. Das Weserwirtschaftsforum macht das freiheitlich-demokratische Engagement seiner Mitglieder und Partner durch seine Aktivitäten, Projekte und Programme sichtbar. Mitglieder und Partner setzen im Forum ein klares Zeichen: Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern beruhen auf einer bewussten Geisteshaltung und kontinuierlichem Engagement.