
Das Ehepaar Cruz: Joel Candelario Cruz und Katharina Cruz
Manchmal beginnt etwas Großes mit einer einfachen Idee – so auch das Weserwirtschaftsforum e.V. In Hameln, mitten in der Weserregion, entstand bei Katharina und Joel Candelario Cruz der Wunsch, wirklich etwas zu bewegen: mehr Vielfalt, mehr Chancen für Frauen und Jugendliche, mehr Zukunft für den ländlichen Raum.
Was ihre Geschichte besonders macht: Sie bringen die Welt mit nach Hameln. Joel, gebürtig auf den Philippinen, Sohn eines Diplomaten und Enkel eines Bürgermeisters, wuchs seit seinem vierten Lebensjahr in Berlin-Zehlendorf auf. Früh bewegte er sich in einem Umfeld, in dem Politik, Verantwortung und gesellschaftliches Engagement zum Alltag gehörten. Beruflich wie politisch sammelte er Erfahrungen auf höchster Ebene – Begegnungen mit Entscheidungsträgern, Gespräche mit Staatssekretären, Ministern und auch persönliche Momente mit Alt-Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel prägten seinen Weg.
Katharina wurde in München geboren und lebte in Namibia, den USA, Kanada, Hongkong, der Schweiz und Frankreich. Unterschiedliche Kulturen, Perspektiven und Lebensrealitäten haben ihren Blick auf die Welt geformt – offen, neugierig und international geprägt.
Gemeinsam vereinen sie diese Erfahrungen zu einer Haltung: urban, kosmopolitisch, global denkend – und gleichzeitig tief verbunden mit der Idee, vor Ort etwas zu bewegen. 2021 entschieden sie sich ganz bewusst für Hameln. Für einen Ort, an dem sie nicht nur leben, sondern gestalten wollen.
Was als Impuls begann, wurde schnell zu einer klaren Vision. Immer mehr Unternehmen, Institutionen und Menschen mit einem offenen, modernen Mindset finden sich in den Werten und im Geist des Weserwirtschaftsforums in der Weserregion wieder und werden Teil davon.
Die gemeinsame Überzeugung: Regionen werden dann stark, wenn neue Ideen und Möglichkeiten nicht nur gedacht, sondern gelebt werden. Wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, wenn Menschen den Mut haben, die Zukunft aktiv neu zu gestalten. Gerade im ländlichen Raum schlummert enormes Potenzial – man muss es sichtbar machen, verbinden und gemeinsam entfalten.
In vielen Gesprächen mit engagierten Menschen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurde diese Vision weiter geschärft. Es ging nicht nur um Austausch, sondern um echtes Zuhören, neue Ideen und eine zentrale Frage: Wie schaffen wir es die offizielle Weserregion, nachhaltig, zukunftsfähig und offen für neue Wege, für einen positiven Mindset zu gestalten?
Aus diesen Begegnungen entstand der Wunsch, etwas Bleibendes zu schaffen. Einen freien Raum für Ideen. Eine neue und dem Zeitgeist entsprechende Plattform für Engagement. Eine „ländliche Denkfabrik“ (Think Tank), die Menschen verbindet und neue Impulse setzt.
Am 14. Mai 2025 wurde diese Vision Wirklichkeit: In Hameln unterzeichneten die Gründungsmitglieder die Vereinssatzung – ein Moment voller Bedeutung, Aufbruch und gemeinsamer Überzeugung.
Nur wenige Wochen später, am 21. Juli 2025, folgte der nächste Schritt: Die offizielle Eintragung des Weserwirtschaftsforums e.V. beim Amtsgericht Hannover. Aus einer Idee war ein Verein geworden – getragen von Haltung, Klarheit und dem festen Willen, etwas zu verändern. Und das ist erst der Anfang: Langfristig wächst aus dieser Vision noch mehr. Die Idee, eines Tages eine Stiftung zu gründen, ist bereits da – als nächster Schritt, als Perspektive, als leiser, aber klarer Blick in die Zukunft.
Heute steht das Weserwirtschaftsforum e.V. für genau das: für Menschen, Unternehmen und Institutionen die Verantwortung übernehmen. Für eine Weserregion, die ihre Zukunft selbst in die Hand nimmt. Und für die Überzeugung, dass echte Veränderung dort beginnt, wo Menschen zusammenkommen, sich zuhören und den Mut haben, Dinge neu zu denken.