
„Über die Einladung habe ich mich sehr gefreut und fühle mich geehrt. Ich freue mich Mitglied im Kurataorium des zukunftsweisenden Weserwirtschaftsforums beizutreten. Als Bundesverdienstkreuzträgerin, offizielle Förderin der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN) und Co-Gründerin des Afrika-Netzwerk-Bremen e.V. freue ich mich über diesen Schritt. Wir werden unser Fachwissen und Tatkraft einbringen, um die ideellen und wertvollen Ziele des Weserwirtschaftsforums gemeinsam und zukunftsorientiert voranbringen.“
Virginie Kamche Tebou
About
Virginie Kamche Tebou wurde 1965 in Kamerun geboren und lebt seit 1995 mit ihrer Familie in Bremen. Nach Studienaufenthalten in Frankreich absolvierte sie ein Informatikstudium an der Universität Bremen. Früh engagierte sie sich für gesellschaftliches Miteinander, Bildung und Integration und arbeitet seit 2017 als Fachpromotorin für Migration, Diaspora und Entwicklung. Sie ist zudem offizielle Förderin der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
2010 gründete sie gemeinsam mit Gleichgesinnten das Afrika Netzwerk Bremen, das interkulturellen Austausch, gesellschaftliche Teilhabe und nachhaltige Entwicklung fördert. Virginie Kamche Tebou initiierte zahlreiche Projekte, darunter den Bremer Diaspora-Preis, Veranstaltungen zum Tag der Vielfalt und den Welttag der Muttersprachen sowie den „Coffee Chat“ an der Universität Bremen zur Unterstützung junger Frauen afrikanischer Herkunft.
Besonders am Herzen liegen ihr die Förderung von Frauen mit Migrationsbiografie, der Abbau von Sprachbarrieren, die Stärkung von Bildungschancen und die Förderung von Chancengleichheit. Darüber hinaus engagiert sie sich für die kritische Aufarbeitung der kolonialen Geschichte Bremens und ist Co-Autorin des Buchs Stadt der Kolonien.
Für ihr herausragendes Engagement wurde Virginie Kamche Tebou mit dem Bremer Diversitypreis (2019), als Bremer „Frau des Jahres“ (2023) sowie 2025 mit dem Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Dezember 2025 in Berlin ausgezeichnet. Ihr Wirken steht beispielhaft für die Kraft zivilgesellschaftlichen Engagements, für interkulturelle Verständigung und für eine solidarische, vielfältige und zukunftsfähige Gesellschaft.