
Unsere Demokratie steht vor grundlegenden Herausforderungen. Globalisierung, gesellschaftlicher Wandel, demografische Veränderungen sowie zunehmender Populismus beeinflussen das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland und insbesondere in der Weserregion nachhaltig. Demokratische Werte, gesellschaftlicher Zusammenhalt und ein starkes kommunales Engagement für eine stabile und zukunftsfähige Gesellschaft sind heute wichtiger denn je. Ziel der Charta ist es, demokratisches Bewusstsein zu stärken, den gesellschaftlichen Dialog zu fördern und nachhaltige Impulse für eine resiliente Demokratie in der Weserregion zu setzen.
Die „Charta der Demokratie“ ist eine Initiative zur Förderung von Demokratie, gesellschaftlicher Verantwortung und kommunalpolitischem Engagement. Sie unterstützt Mitarbeitende in Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die sich ehrenamtlich oder parteipolitisch vor Ort engagieren, und begleitet Arbeitgeber bei der Implementierung von Corporate Democratic Responsibility (CDR) in ihrer in ihre Unternehmensphilosophie. Die Charta versteht sich als sichtbares Bekenntnis zu demokratischen Werten und gesellschaftlicher Verantwortung. Sie steht für eine lebendige demokratische Kultur, für gesellschaftliche Teilhabe sowie für die aktive Mitgestaltung starker und nachhaltiger Heimatregionen in Deutschland.
Mit der Initiative „Charta der Demokratie“ setzt sich das Weserwirtschaftsforum e.V. gemeinsam mit Unternehmen, Organisationen und Institutionen sowie gesellschaftlichen Akteuren für die nachhaltige Förderung demokratischer Werte und kommunalpolitischen Engagements ein. Die Initiative schafft ein sichtbares Zeichen für Demokratie in den jeweiligen Heimatregionen in Deutschland, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördert eine freiheitliche, verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Gesellschaft.
Die „Charta der Demokratie“ steht für:
- Förderung demokratischer Werte in den Regionen
- Corporate Democratic Responsibiltiy (CDR)
- Stärkung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Vielfalt
- Unterstützung kommunalpolitischen Engagements
- Verantwortung von Unternehmen und Institutionen für Demokratie
- Zukunftsgestaltung in Städten, Gemeinden und Landkreisen
- Sichtbares Bekenntnis zu Freiheit, Teilhabe und Diversität
- Förderung einer resilienten Demokratie und lebenswerten Gesellschaft in den jeweiligen Heimatregion.
Die Charta verbindet Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft mit dem gemeinsamen Ziel, Demokratie nachhaltig zu stärken und Verantwortung für die Zukunft der nächsten Generationen zu übernehmen.
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- 10 Gründe
- Fragen &
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Ziel der Charta
Die Charta der Demokratie richtet sich an Unternehmen, Organisationen, Institutionen, Kommunen und engagierte Persönlichkeiten, die sich sichtbar zu Demokratie, Freiheit, Diversität, gesellschaftlicher Teilhabe und regionaler Zukunftsgestaltung bewusst bekennen möchten. Ziel der Charta ist es, Unternehmen und Institutionen darin zu bestärken, Mitarbeitende zu unterstützen, die sich kommunalpolitisch engagieren, ehrenamtlich Verantwortung für das demokratische Gemeinwesen vor Ort übernehmen oder die Bereitschaft mitbringen, ein politisches Mandat auszuüben.
Unternehmen sind weit mehr als wirtschaftliche Akteure. Sie sind prägende Kräfte unserer Gesellschaft und Mitgestalter eines lebendigen demokratischen Gemeinwesens. Mit der Initiative des Weserwirtschaftsforums bekennen sich die beteiligten Unternehmen und Organisationen ausdrücklich zu den Grundwerten der Demokratie, zur rechtsstaatlichen Prinzipien, zur Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe sowie zu einer Kultur der Wertschätzung und des respektvollen Miteinanders. Zugleich schaffen sie verlässliche Rahmenbedingungen, die es Mitarbeitenden ermöglichen, politisches Engagement mit ihrer beruflichen Tätigkeit auf kommunaler Ebene in Einklang zu bringen.
Gerade auf kommunaler Ebene zeigt sich die Stärke einer demokratischen Gesellschaft. Städte, Gemeinden und Landkreise benötigen engagierte Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die Verantwortung übernehmen, Haltung zeigen und die Zukunft ihrer Region aktiv mitgestalten. Eine starke kommunale Demokratie bildet die Grundlage für gesellschaftliche Stabilität, wirtschaftliche Entwicklung und sozialen Zusammenhalt.